Profil von EUROGUINEE e.V.

Euro Guinée e.V.
Verein für Völkerverständigung und Entwicklungshilfe
www.euroguinee.de; info@euroguinee.de

EuroGuinée e.V. (www.euroguinee.de) , VR Nr. 3592, wurde 2002 in Nürnberg von Deutschen und Afrikanern, die vorwiegend aus Guinea stammten, gegründet. Satzungszweck des als gemeinnützig anerkannten Vereins ist es zum einen, freundschaftliche Beziehungen insbesondere Deutschlands mit Guinea zu entwickeln, zu fördern und zu pflegen, zum anderen aber auch, zur Entwicklung Guineas beizutragen.

Als Verein für Völkerverständigung und Entwicklungshilfe widmen wir uns in Deutschland integrativen Tätigkeiten, die hauptsächlich in der Metropolregion Nürnberg stattfinden und die in 2004 gegründeten Netzwerk „Nürnberger Initiative für Afrika“ aufgehen, an dessen Gründung EuroGuinée e.V. maßgeblich beteiligt war. Mit Hilfe verschiedenster Aktionen wollen wir gemeinsam mit anderen Vereinen das Bild Afrikas in der Gesellschaft gerade rücken (www.nifa-bayern.de).

Diese Initiative ist mit zwei Integrationspreisen verliehen, dem 3. Preis des Integrationspreises vom Bezirkstag Mittelfranken (2011) und der Integrationspreis der Stadt Nürnberg (2012).

EuroGuinée e.V. setzt sich auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene dafür ein, die Millenniumsziele umzusetzen. Zu diesem Zweck werden und wurden Projektaktivitäten in enger Zusammenarbeit mit folgenden Organisationen durchgeführt:

1.1. Im Herkunftsland Guinea

EuroGuinée e.V. setzt sich in Guinea – seit 2006 in Kooperation mit EuroGuinée-Conakry – dafür ein, die Millenniumsziele bzw. die 17 Ziele der Agenda 2030 der UNO umzusetzen.

  • ab 2004: Aufbau und Betrieb des Gesundheitspostens „Jean Claude Diallo“ in Sarébowal in Zusammenarbeit mit der ländlichen Bevölkerung und deren Bürgerverein ODESA
  • ab 2004: Kooperation mit AAE, einer Nicht-Regierungs-Organisation von Kinderärzten in Conakry
  • 2005: Transport von Hilfsgütern (Krankenhausmaterial, u.a. Betten, Stühle) in Zusammenarbeit mit dem St. Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg und dem BMZ
  • 2006: Offizielle Anerkennung der EuroGuinée e.V.-Vertretung in Conakry unter dem Namen EuroGuinée-Conakry (NRO) als Nicht-Regierungs-Organisation in Guinea
  • 2006/07: Reintegration eines körperbehinderten Guineers an der Universität Conakry (Fachbereich Physik) in Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst Bremen und EuroGuinée-Conakry
  • 2006/07: Humanitäre Hilfe für Opfer staatlicher Gewalt in Zusammenarbeit mit der Kath. Kirche vor Ort und EuroGuinée-Conakry
  • Ab 2009: Aufbau des Waisenhauses „Mama Bandelengue“ in Boké in Zusammenarbeit mit EuroGuinée-Conakry
  • 2010: Kooperation mit der Menschenrechtsorganisation OGDH und deren Partner in Conakry
  • 2010: Unterstützung der Errichtung eines Rundfunksenders Radio rurale de Gaoual in Gaoual, Region Boké, in Zusammenarbeit mit EuroGuinée-Conakry
  • 2011: Erhalt der Vertretungsberechtigung des guineischen Arbeitgeberverbands in Deutschland
  • 2014: Schulprojekt Sanoyah in der Region Coyah (Hygiene)
  • 2014: Verbesserung der elementaren Gesundheitsvorsorge in Sarebowal / Mamou durch einen Verbrennungsofen gefördert vom BMZ/bengo (Projekt-Nr.: P5530)
  • 2015: Bau eines Personalgebäudes in Sarebowal
  • 2016: Aufbau einer Kooperation zwischen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HWST) und dem Institut Supérieur Agronomique et Vetérinaire de Faranh (ISAV) in Guinea
  • 2017: Verlängerung der offiziellen Anerkennung der EuroGuinée e.V.-Vertretung in Conakry unter dem Namen EuroGuinée-Conakry (NRO) als Nicht-Regierungs-Organisation in Guinea
  • 2018 – 2019: Verbesserung der Trinkwasserversorgung und elementaren Gesundheitsvorsorge in Sarebowal / Mamou; gefördert vom BMZ/bengo (Projekt-Nr.: P2255)
  • 2019 – 2021 in Planung: Gesundheitsvorsorge durch Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene in Coyah; Projektantrag BMZ/bengo (Projekt-Nr.: P3825)

1.2. In Deutschland / Nürnberg

  • 2003-laufend: Jährliche Kulturveranstaltungen mit der Unterstützung von KUF der Stadt Nürnberg, der Jesuitenmission und der Akademie caritas-pirckheimer-haus (cph)
  • Ab 2008: Jährliche Kulturveranstaltung (Akwaba) in Zusammenarbeit mit Migrantenvereinen und Personen, die an afrikanischer Kultur interessiert sind (www.nifa-bayern.de)
  • Ab 2009: Mitglied des Runden Tischs Menschenrechte (RTMR) der Stadt Nürnberg
  • 2010: Internationale Konferenz zur Lage der Menschenrechte in Guinea in Zusammenarbeit mit dem CPH und dem Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg sowie Amnesty International
  • Ab 2010: Kooperation mit Technik ohne Grenzen e.V. und Einkommen ist ein Bürgerrecht e.V.
  • Ab 2017: Mandatsträger von der guineischen Botschaft zur Unterstützung der entwicklungspolitischen Strategien der guineischen Regierung insbesondere in den deutschsprachigen Ländern

1.3. Kooperationen mit anderen Vereinen, Organisationen oder staatlichen Institutionen

  • AAE (Association Action pour Enfants)
  • ODESA (Organisation pour le développement de Sarébowal)
  • OGDH (Organisation Guinéenne pour les droits de l‘ homme)
  • INADER (Institut National pour le développement rural)
  • BMZ (Bundesministerium für Zusammenarbeit)
  • Deutsche Botschaft in Guinea/Conakry
  • Technik ohne Grenzen e.V.
  • Einkommen ist ein Bürgerrecht e.V.
  • Amt für Kultur und Freizeit (KUF) der Stadt Nürnberg
  • Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg
  • CPH (Caritas-Pirckheimer-Haus)
  • Arbeitsamt und Integrationsfachdienste
  • Mitinitiator und Mitglied des Netzwerks „Nürnberger Initiative für Afrika“ (NIfA)
  • Guineische Botschaft in Berlin
  • Hochschule Weihenstephan-Triesdorf – HWST• Hochschule „Institut Superieur et Agronomique et Veterinaire de Faranah – ISAV)
  • Bengo – Engagement Global
  • Ministere de l‘ interieur et de la décentralisation (MATD) – Innenministerium
  • Das Erzbischoftstum über die OCPH in Conakry
  • Kommune von Coyah-Stadt (Commune de Coyah Urbaine – CCU)

Im Rahmen der Entwicklungshilfe setzen wir das Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“ dadurch um, dass wir bereits bestehende regionale Nicht-Regierungs-Organisationen (ONG) in deren vor Ort ausgearbeiteten ländlichen Entwicklungszielen unterstützen. Somit erfahren unsere Projekte die volle Unterstützung der ländlichen Bevölkerung und die Kommunen, was zur nachhaltigen Sicherung beiträgt. (www.euroguinee.de).

EuroGuinée e.V. hat in Deutschland derzeit 54 Mitglieder, von denen rund 15 als aktive Mitglieder bezeichnet werden können. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden gehen jährlich ca. 10.000 € ein.

Dr. Abdoulaye Diallo

Vorsitzender
EuroGuinée e.V.